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00:00:00: Weißt du, normalerweise stellen wir uns Geschichte ja irgendwie wie so ein fertiges gut beleuchtetes Gebäude vor.

00:00:07: Ja

00:00:07: genau!

00:00:08: Wo man einfach so durch die Räume spaziert.

00:00:10: Richtig, man geht durch die räume alles ist wahnsinnig ordentlich katalogisiert und an absolut jeder Wand hängt so ein kleines Schildchen mit einer Jahreszahl und einer superklaren beruhigenden Erklärung.

00:00:21: Und man denkt man weiß exakt wer welches Zimmer wann gebaut hat und vor allem warum?

00:00:25: Ganz genau aber... Ähm, dann steuperst du plötzlich über so eine verriegelte Tür tief unten im Keller von diesem metaphorischen Gebäude.

00:00:34: Du fängst an zu graben und wenn du genauer hinsiehst merkst du auf einmal dass hinter dieser Tür äh absolut kein normales Zimmer liegt

00:00:42: Sondern eher ein architektonischer Abgrund.

00:00:45: Ja, ein Abgrund!

00:00:46: Etwas das einfach mal die gesamte Statik von diesem Haus komplett in Frage stellt.

00:00:51: Und genau hinter diese Tür blicken wir heute.

00:00:54: Herzlich willkommen zu dieser neuen tiefgründigen Recherche.

00:00:59: Schön, dass du dabei bist!

00:01:00: Wir haben uns heute einiges vorgenommen – absolut.

00:01:02: Wir begeben uns nämlich in das Jonas-Tal in Thüringen also Tief hinein in das sogenannte Projekt S III, das auch unter dem Decknamen Giant bekannt ist.

00:01:11: und unser Ziel heute ist es die Quellen, also die eingereichten Videotranskripte und Analysen mal Stück für Stück durchzugehen denn wir untersuchen hier eine wirklich Ungeheuerliche Behauptung.

00:01:25: Nämlich die Spur, die darauf hindeutet, dass dort im Jonas-Teil bereits im März nineteenhundertvierzig eine atomare Detonation stattgefunden

00:01:33: hat.

00:01:34: Und das wäre Monate vor dem berühmten Trinity Test der Amerikaner?

00:01:37: Das ist natürlich massiv!

00:01:39: Wahnsinnig massiv.

00:01:40: okay lasst uns das mal aufdröseln.

00:01:42: um dieses ganze Ausmaß zu verstehen, müssen wir uns vielleicht zuerst mal kurz dieses Schildchen an der Wand ansehen von dem wir vorhin sprachen.

00:01:50: Also die offiziell akzeptierte Geschichte.

00:01:53: Genau!

00:01:54: Die offizielle Version besagt ja dass im Jonas-Tal ab nineteenhundertvierundvierzig lediglich ein neues Führerhauptquartier entstehen sollte

00:02:01: Ein simpler Bunker für Hitler und das Oberkommando da dann wegen des Kriegsendes einfach nie fertig gestellt wurde.

00:02:08: quasi leer und unbedeutend

00:02:10: Richtig.

00:02:10: Aber wenn wir uns die Fakten aus den Quellen genauer ansehen, dann merken wir ganz schnell das Feld komplett in sich zusammen.

00:02:17: Wir stehen davor einem massiven architektonischen und physikalischen Widerspruch.

00:02:21: Bevor wir zu diesen Explosionen kommen müssen wir glaube ich erstmal begreifen wo wir uns da überhaupt befinden.

00:02:27: also die physische Realität von dieser Anlage?

00:02:29: Absolut!

00:02:31: Die widerlegt diese Bunkerteorie nämlich von der allererst Minute an.

00:02:36: Fünfundzwanzig gigantischen Tunnelsystemen, die tief in diesen massiven Fels getrieben wurden.

00:02:43: Und die Dimensionen sind also geradezu absurd!

00:02:45: Ja ich meine das Gesamtvolumen des ausgehüllten Gesteins dort ist vierzigmal größer als der Führerbunker in Berlin.

00:02:52: Vierzigmal!

00:02:53: Das muss man sich erst mal vorstellen... Wir haben da Hauptstollen, die im Durchschnitt acht Meter breit sind.

00:03:00: Und an den höchsten Punkten gehen sie bis zu zwölf Meter hoch.

00:03:03: Zwölf

00:03:04: Metern?

00:03:04: Warte mal zum Vergleich!

00:03:06: Selbst ein riesiger Tigerpanzer der Wehrmacht war damals ja nicht einmal vier Meter hoch

00:03:10: Eben.

00:03:11: Wofür?

00:03:12: um alles in der Welt braucht man zwölfe Meter hohe Decken wenn man sich eigentlich nur vor Bomben verstecken will?

00:03:18: Ein Schutzraum sieht komplett anders aus.

00:03:21: Ja so einen Führerbunker hat doch eher... enge, leicht zu verteidigende Korridore verwinkelte Räume und dicke Stahltüren oder?

00:03:29: Genau.

00:03:30: Die Geometrie im Jonas-Tal erinnert eher an gigantische rechtäckige Industriehallen.

00:03:35: Und der wirklich entscheidende Faktor, der das alles entlarvt ist die Art der Verstärkung.

00:03:40: Was genau meinst du mit der Versterkung?

00:03:43: Die Wände wurden an diesen kritischen Kreuzungspunkten innen Mit bis zu einem Meter zwanzig dickem Stahlbeton verkleidet.

00:03:50: Innen also warte mal Man baut doch keine so massive Betonverstärkung an die Innenwände, wenn man eigentlich Bomben von oben also von außen abwehren will.

00:04:00: Der Druck von einer Fliegerbombe kommt ja von draußen!

00:04:03: Richtig – das ergibt Architektonisch für einen Bunker absolut keinen Sinn.

00:04:08: Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, extreme physikalische Kräfte von innen zu kontrollieren.

00:04:13: Das klingt nicht nach einem Schutzraum sondern eher wie ein gigantischer Schnellkochtopf.

00:04:19: Ich frag mich da halt Baut man so eine Anlage, um die Leute drinnen verbomben zu schützen?

00:04:25: Oder baut man die so massiv um die Welt draußen vor dem zu schützen was da im Inneren passiert.

00:04:31: Was hier echt faszinierend ist – Die gesamte Peripherie der Anlage schreit förmlich nach industrieller Produktion oder einem Testgelände für enorme Energien.

00:04:40: Das Jonastal hatte zum Beispiel ein komplett eigenes Überlandstromnetz.

00:04:45: Oh ja mit einer Kapazität von fünf Megawatt.

00:04:47: richtig

00:04:48: Genau!

00:04:48: Fünf megawatt Das ist keine einfache Beleuchtung für ein paar Offiziersstuben.

00:04:53: Das entsprach damals dem Energiebedarf einer ganzen kleinen Stadt.

00:04:56: Wahnsinn!

00:04:57: Und solche gigantischen Strommengen, die braucht man Ende des Zweiten Weltkriegs.

00:05:02: doch für hochspezifische Dinge?

00:05:04: Ja – für industrielle Prozesse.

00:05:06: Beispielsweise für diese Kaskaden von Zentrifugen zur Urananreicherung oder für ganz massive Kompressorenanlagen.

00:05:14: Dazu kommen dann noch die Überreste von riesigen Stahlrohren.

00:05:17: Ah, die Abluftrohre ja…

00:05:20: Rore für die Abluft, die auf die Abfuhr von chemischen Gasen und der extrem hohen Druck hindeuten.

00:05:25: Der gab's doch auch diese eine erhaltene Zeichnung in den Quellen oder?

00:05:29: Aus dem August, aus dem August-August, ausdem sie aus dem April-Jagd war.

00:05:32: Die zeigt eine Fundamentplatte für so ein mysteriöses Aggregat B.

00:05:37: Richtig!

00:05:38: Und diese Platte war auf einer krasser Belastung von zweihundert Tonnen ausgelegt.

00:05:42: Ein Zweihundert Tonnen Gerät, das baut man nicht einfach in einen normalen Aufenthaltsbunker ein.

00:05:46: Nein absolut nicht!

00:05:48: Und dann ist da ja noch diese eine Personalie die diese ganze offizielle Erzählung endgültig sprengt.

00:05:54: Ähm...in September nineteen hundred vierzig fordert ein Professor Walter Gerlach Offiziell Physiker für dieses Bauprojekt im Jonastal an.

00:06:04: und Walter Gerlag war eben nicht einfach irgendein Bauleiter.

00:06:07: Er war Kernphysiker und der damalige Leiter der deutschen Uranforschung.

00:06:12: Genau, also warum braucht ein Bunkerprojekt plötzlich Kernphusiker?

00:06:16: Das ist ja wohl die erste handfeste Riss in dieser Bunkergeschichte!

00:06:21: Die reine Logik verlässt hier wirklich das offizielle Narrativ.

00:06:25: Wir haben da einen unterirdischen Komplex mit allerhöchsten Priorität.

00:06:29: Geleitet übrigens von der SS Unter Hans Kammler.

00:06:32: Kammlar – das war doch der Mann für die absolut geheimsten Waffenprojekte des Dritten Reiches

00:06:36: oder?!

00:06:37: Ja, der war für die skrupellosesten Dinge zuständig.

00:06:40: Und Deutschland verliert zu dem Zeitpunkt den Krieg an allen Fronten – es mangelt dann allem und trotzdem fließen immense materielle und menschliche Ressourcen in diesen Berg.

00:06:50: Das macht man nur für eine Technologie, die den Kriegsentscheiden

00:06:53: soll.".

00:06:54: Okay….

00:06:55: wenn wir also davon ausgehen dass diese Anlage dafür gebaut wurde etwas Gewaltiges im Inneren zu testen, dann stellt sich mir unweigerlich die Frage.

00:07:04: Haben die das Ding dieses Gerät jemals gezündet?

00:07:07: Und dafür führen uns die historischen Quellen zu zwei sehr spezifischen Tagen im Frühjahr nineteenhundertfünfundvierzig direkt auf den Truppenübungsplatz Ordruf der quasi direkt an das Jonas-Tal grenzt.

00:07:19: Der vierte und fünfte März nineteenhundhundvierzig.

00:07:22: Was genau ist da am vierten März passiert?

00:07:25: Am Abend dieses vierten Merz geschieht etwas, das wirklich von mehreren unabhängigen Zeugen sehr detailliert beschrieben wurde.

00:07:32: Da gibt es vor allem den Bericht von Clara Werner.

00:07:34: Das war die Verwalterin von der Wachsenburg.

00:07:37: Richtig Genau!

00:07:37: Die feste Wachsenburg liegt ganz in der Nähe.

00:07:40: Sie beobachtete ein unglaubliches Phänomen.

00:07:43: sie beschreibt einen Blitz und ich zitiere hier wie hunderte von Blitzen Der im inneren rot und nach außen hin so gelb leuchtete

00:07:51: Und sie meinte, man hätte da quasi Nachtszeitung lesen können.

00:07:55: So hell war das!

00:07:56: Ja die Helligkeit muss enorm gewesen sein.

00:07:58: Kurz darauf folgte dann eine gewaltige völlig unnatürliche Sturmböhe

00:08:02: ein massiver Wind

00:08:03: und am nächsten Tag klagen die Einwohnern der umliegenden Dörfer auf einmal über massives Nasenbluten extremen Druck auf den Ohren und ganz starke Kopfschmerzen.

00:08:13: Das allein ist ja schon extrem merkwürdig.

00:08:16: aber die Berichte vom nächsten tag also dem fünften März Absolut erschütternd.

00:08:22: Da gibt es die Aussagen von dem Zwangsarbeiter Heinz Wachsmuth?

00:08:25: Ja, der Bericht von Wachsmuth ist wirklich heftig!

00:08:28: Er wird da zu Aufräumarbeiten in so ein nahes Waldstück befohlen oder?

00:08:32: Richtig und er beschreibt grauenhaftes Zähnen.

00:08:35: Da lagen Leichen, die einfach zu Haufen gestapelt wurden... ...er sagt explizit aus dass diesen Leichen die Haare fehlten

00:08:43: Und die

00:08:43: Haut war voller Blasen.

00:08:45: richtig Ja dicke Blasen.

00:08:47: Teilweise fehlten den Körpern Extremitäten, er meinte es sah aus wie rohes Fleisch aber die Körper waren nicht verkohlt wie man es bei einem normalen Brand erwarten würde.

00:08:58: Wahnsinn!

00:08:59: Und Wackers Mut musste dann unter Bewachung der SS helfen Scheiterhaufen zu bauen um diese Leichen schnell zu verbrennen.

00:09:06: Das ist der schlimmste Teil an seinem Bericht.

00:09:08: Er sah nämlich wie noch lebende schwer verletzte und teilweise er blindete Häftlinge aus diesem Wald wankten.

00:09:15: Oh mein Gott!

00:09:16: Die SS hat die dann kaltblütig erschossen und ebenfalls verbrannt.

00:09:21: Und ein SS-Offizier sagte zu Wachsmut wörtlich, davon wird die ganze Welt sprechen – und wir Deutschen sind die

00:09:28: Ersten.".

00:09:29: Das klingt nach einem Test der wirklich völlig außer Kontrolle geraten ist….

00:09:33: ich meine da sind anscheinend sogar SS-Wachen vor Ort ums Leben gekommen.

00:09:37: Später im April nineteenhundertfünfundvierzig war doch auch dieser US-Reporter da Joseph Pulitzer

00:09:43: Jr.,

00:09:43: richtig?

00:09:44: Genau, der besuchte das Gelände bei Urdruf und schrieb für die New York Times von sogenannter verglaster Erde.

00:09:52: Also Schwarze glasige Flecken auf dem Boden, vor denen die einheimischen unglaubliche Angst hatten.

00:09:59: Okay, Moment mal!

00:10:00: Ich muss hier kurz reingreetschen und mal den Teufelsadvocaten spielen... Wir reden vom Frühjahr nineteenhundertviertzig.

00:10:07: Es herrschte Krieg, überall wurde bombardiert.

00:10:09: Ein riesiger Knall, einen heller Blitz viele Tote.

00:10:13: Könnte das nicht einfach ein wahnsinnig großes konventionelles Munitionslager gewesen sein, dass da in die Luft geflogen ist?

00:10:19: Der Gedanke liegt natürlich erstmal sehr nahe.

00:10:22: Aber die physikalischen Beweise schließen eine konventionelle Explosion eigentlich kategorisch aus.

00:10:28: Wieso

00:10:29: das?!

00:10:29: Nehmen wir mal diese verglasste Erde!

00:10:32: Quarzsand schmilzt erst bei Temperaturen von weit über zweitausend Grad Celsius zu so einer glasartigen Schicht – man nennt es auch Trinitid.

00:10:41: Konventionelle Sprengstoffe aus der damaligen Zeit erzeugen zwar eine enorme Druckwelle, klar...

00:10:47: Aber keine zweitausend Grad Hitze am Boden.

00:10:49: Exakt!

00:10:50: Sie erreichen diese punktuellen extremen Temperaturen nicht mal annähernd und sie erzeugten auch keinen gleißenden Blitz, der heller als die Sonne ist und den Nachthimmel komplett erhält.

00:11:00: Das leuchtet ein.

00:11:01: Konventionele Munition verbrennt oder zerreißt Dinge.

00:11:05: aber Selbst wenn wir annehmen, dass es durch irgendeinen total verrückend chemischen Zufall extrem heiß wurde.

00:11:12: Das erklärt ja immer noch nicht diese medizinischen Symptome der Leute?

00:11:15: Eben nicht!

00:11:16: Ein normales Feuer führt zu normalen Verbrennungen.

00:11:19: Es verursacht definitiv keinen spontanen massiven Haarausfall

00:11:23: Oder das Überlebende am nächsten Tag massenhaft aus der Nase bluten.

00:11:26: Richtig

00:11:27: Genau was kläre Werner Heinz Wachsmuth und die anderen Zeugen da beschrieben haben ohne damals auch nur den leisesten Schimmer zu haben.

00:11:34: Das sind die leerbuchmäßigen Symptome der akuten Strahlenkrankheit.

00:11:39: Also strahlungenreich wird den Körper an?

00:11:41: Ja, ionisierende Strahlung zerstört die Zellstruktur also die DNA und am schnellsten sterben halt die Zellen ab, die sich am häufigsten teilen

00:11:49: Die Haarfolikel Daher der Haarausfall.

00:11:51: Richtig!

00:11:52: Und die Zellen in den Blutgefäßen und Schleimhäuten, was eben zu diesen starken inneren Blutungen und der Blasenbildung führt.

00:11:58: Das heißt also was auch immerlei explodiert ist?

00:12:00: Es hat massive radioaktive Strahlung freigesetzt.

00:12:04: Es muss ja vielleicht keine ausgereift Atombocke gewesen sein wie später in Hiroshima oder?

00:12:09: Wahrscheinlich nicht nein... Die Indizien aus den Quellen deuten eher auf so eine Art hybride Konstruktion hin Vielleicht eine sogenannte schmutzige Bombe.

00:12:19: Also ein Mechanismus, wo man konventionellen Sprengstoff nutzt um radioaktives Material einfach extrem schnell und massiv zu verteilen?

00:12:27: Genau!

00:12:28: Womöglich auch gekoppelt mit so einer primitiven thermonuklearen Reaktion.

00:12:33: Es war sicher roh-und unberechenbar aber es war eindeutig nuklear.

00:12:37: Und genau in diesem Punkt da wird die ganze Geschichte extrem hochpolitisch

00:12:41: Klar weil Wenn es all diese Zeugen gab und diese physikalischen Beweise wie die verglasste Erde, warum steht das heute in absolut keinem Schulbuch?

00:12:51: Das war die Einheit

00:13:09: unter Colonel Boris Pash und Major Robert Firmen, richtig?

00:13:13: Die hatten doch ein ganz klares Ziel.

00:13:16: Ja, deren einziges Ziel war es, deutsche Atomforschung zu sichern – bevor die Sowjets das in die Finger kriegen!

00:13:23: Und was haben sie im Jonas-Dahl gemacht?

00:13:26: Deklassifizierte Berichte, die interessanterweise bis heute teilweise noch stark geschwärzt sind, zeigen dass diese Alsos Mission im Jonas Teil massiv Material beschlagnahmt hat… sogenannte Spezialmaterial.

00:13:39: Sie haben Kisten gepackt und die direkt

00:13:42: abtransportiert.".

00:13:44: Und zwar nach Oak Ridge, Tennessee wenn ich mich recht erinnere aus unseren Quellen?

00:13:48: Genau!

00:13:49: Und Oak Ridge war nicht einfach irgendein Lager – das war das absolute Herzstück des amerikanischen Manhattan-Projekts.

00:13:56: Die Stadt, die im Geheimen für die amerikanische Urananreicherung gebaut wurde….

00:14:01: Man schickt ja wohl kaum Kisten mit alten Bauschutt aus einem unfertigen Bunker quer über den Atlantik direkt in das wichtigste Nouglialabor der USA.

00:14:12: Das ergibt nur Sinn, wenn Sie da was von immensem wissenschaftlichen Wert gefunden haben!

00:14:17: Absolut – aber der eigentliche Wahnsinn, der passiert dann Ende April?

00:14:21: Es gab ja das Yalta-Abkommen.

00:14:22: also wie Deutschland aufgeteilt wird Thüringen fiel an die sowjetische Besatzungszone.

00:14:28: Die Amerikaner wussten also, die Uhr tickt.

00:14:30: wir müssen hier bald raus!

00:14:31: Richtig

00:14:32: zwischen dem dreißigsten April und dem zweiten Mai also wirklich in den letzten Stunden bevor sie das Gebiet an die rote Armee übergeben.

00:14:40: da rücken amerikanische Pioniere an und sie sprengen systematisch die wichtigsten und tiefsten Tunnel-Eingänge mit Tonnen von Dynamit.

00:14:49: Sie versiegeln alles.

00:14:50: Sie vergraben die Anlage buchstäblich unter tausenden Tonnen Fels.

00:14:54: Als sie Sorb jetzt eintreffen, versuchen die Verzweifel die Tunnel wieder aufzumachen.

00:14:59: Aber scheitern!

00:15:00: Hier wird es wirklich unglaublich interessant wenn das nur ein Lehrer unfertiger und völlig wertloser Bunker war.

00:15:08: Warum verschwendet die US-Armin in den letzten Kriegstagen Tonnen von Dynamiet um Leerehallen zu Siegeln?

00:15:15: Das macht null Sinn.

00:15:16: Wenn wir das mit dem Großen Ganzen verbinden wird das Motiv sehr klar.

00:15:19: Es ging um geopolitische Kontrolle.

00:15:22: Operation Paperclip lief an, der kalte Krieg begann sich abzuzeichnen.

00:15:26: Narrativkontrolle!

00:15:27: Exakt – beide Supermächte wollten das historische Narrativ bestimmen.

00:15:31: Die USA standen kurz davor ihre Atombombe der Welt als gigantischen amerikanischen Triumph zu präsentieren Als Beweis ihrer total technologischen Überlegenheit.

00:15:40: Und

00:15:41: da hätte es natürlich überhaupt nicht ins Bild gepasst Wenn raus käme dass das am Boden liegende Nazi Deutschland Monate vorher schon fast am Ziel war.

00:15:50: Genau Das hätte gezeigt, wie unglaublich knapp dieser Wettlauf eigentlich war.

00:15:55: Und das durfte einfach nicht ans Licht kommen.

00:15:57: und schon gar nicht durfte diese Technologie an die Soviets fallen.

00:16:01: Die Amerikaner sind also abgezogen?

00:16:03: Die Soviets kamen durch den ganzen Schutt nicht mehr durch!

00:16:06: Und damit war die Sache dann erst mal für Jahrzehnte sprichwörtlich begraben.

00:16:11: Na

00:16:11: erstmal... Aber die Technologie von heute lässt sich natürlich von Patron-Gerühlen nicht aufhalten.

00:16:17: Wir können heute ganz andere Dinge messen.

00:16:19: Stimmt Was messen moderne Instrumente denn heute da?

00:16:22: Weil so weit ich weiß, verbietet die Thüringer Landesregierung ja bis heute strikt jegliche Grabungen.

00:16:28: Man darf dann nicht mal mit einer Drohne drüberfliegen oder?

00:16:31: Richtig!

00:16:31: Das ist alles streng verboten... Die offizielle Begründung ist immer Naturschutz und Gefahr durch alte Kampfmitte.

00:16:38: Naja….

00:16:39: Aber in den letzten Jahren gab es doch diese Gruppe von Hobby-Historikern?

00:16:42: Die haben sich davon nicht abhalten lassen.

00:16:44: Genau – die waren damit präzisen Geigerzählern unterwegs Und exakt über diesen versiegelten, zugeschütteten Tunnel-Eingängen haben sie stark erhöhte Radioaktivität gemessen.

00:16:55: Das sechsfache des normalen Hintergrundwärts!

00:17:01: Ja und das ist extrem wichtig.

00:17:04: Wäre es einfach nur natürliches Radongas aus dem Fels würde sich diese Strahlung diffus und großflächig verteilen.

00:17:11: Aber hier strahlt punktuell etwas direkt von tief unten nach oben.

00:17:16: Da gab es diese Studie von der Technischen Universität Berlin.

00:17:21: Eine offizielle Georada-Studie.

00:17:23: Ja, ein Georader schickt elektromagnetische Wellen in den Boden und wenn die auf Hohlräume oder Metalle treffen werden sie reflektiert.

00:17:34: so bekommt man einen Drei-D-Bild des Untergrunds

00:17:37: Und die Ergebnisse im Jonastal waren dann wohl so brisant dass diese Studi sofort abgebrochen wurde.

00:17:43: Richtig!

00:17:43: Die Daten wurden klassifiziert

00:17:45: Und das Team wurde zum Schweigen verpflichtet.

00:17:48: Aber ein beteiligter Forscher hat die Ergebnisse später anonym geliegt und die zeigten ganz klar, diese fünfundzwanzig Tunnel, die wir kennen – das ist nur die Spitze des Eisbergs!

00:17:59: Was lag denn darunter?

00:18:00: Unter dieser bekannten Ebene liegen laut dem Radar mindestens drei weitere perfekt symmetrisch angelegte Stockwerke bis zu sechzig Meter tief in den Fels gebaut.

00:18:11: Sechzig Metertief.

00:18:13: Und in dieser tiefsten untersten Ebene, da registrierte das Radar eine zwölf Meter große metallische Annovalie.

00:18:21: Ein massiver zylindrischer Körper völlig baulich isoliert vom Rest.

00:18:26: Zwölfmeter groß – ein gigantischer Metallzylinder-Tief im Berg!

00:18:32: Das ist genau die Architektur, die man für extrem gefährliche Anlagen wählt Die Büros oben und die gefährlichen Teile, wie Reaktoren oder Teilchenbeschleuniger, baut man ganz tief unten ein.

00:18:44: Zur Abschirmung!

00:18:45: Genau so bauten wir sowas.

00:18:47: Und wir dürfen bei dieser ganzen Faszination für die Technik echt nicht vergessen – wer das alles bauen musste?

00:18:53: Die Tausenden von Zwangsarbeitern, viele sowjetische Kriegsgefangene aus dem KZ Ordruf, die unter brutalsten Bedingungen da starben.

00:19:01: Zwölf Stunden schichten im Berg.

00:19:03: Sie wurden einfach verheizt….

00:19:05: also Was bedeutet das alles heute?

00:19:08: Warum blockiert man im einundzwanzigsten Jahrhundert noch die wissenschaftliche Forschung dort?

00:19:13: Das ist die wichtigste Frage.

00:19:15: Es geht offensichtlich nicht mehr um die akute physische Gefahr durch irgendeine achtzig Jahre alte Technologie, es geht um die Gefahr für unser etabliertes historisches Narrativ.

00:19:25: Wenn

00:19:25: man das offenlegt würde das also quasi das Fundament unserer ganzen Nachkriegsgeschichte erschüttern.

00:19:32: Man begräbt die Wahrheit aus Bequemlichkeit.

00:19:35: Genau!

00:19:37: Die physikalische Realität vor Ort, also die Strahlung.

00:19:40: und das Rater weigert sich einfach in diesen vorgegebenen historischen Rahmen zu passen.

00:19:46: Wenn wir all das mal zusammenfassen stehen wir vor einem unglaublichen Bild Ein riesiger Komplex, vierzigmal größer als der Bunker in Berlin.

00:19:54: Augenzeugen, die von Strahlentoten fehlenden Haaren und Verglas der Erde berichten.

00:20:00: Und dazu die hastige US-Mission Die Material nach Oak Ridge schafft und alles mit Dynamit in die Luft jagt.

00:20:06: Genau!

00:20:07: Und heute haben wir ein abgeriegeltes Gebiet mit tiefen unerforschten Ebenen.

00:20:11: Das Jonastal ist wirklich ein stummes düsteres Mahnmal.

00:20:17: Es zeigt uns in brutaler Klarheit, wozu ein totalitäres System fähig ist wenn es die Wissenschaft für seine Vernichtungswaffen missbraucht und wie Regierungen später Wahrheiten einfach begraben.

00:20:31: Aber ich denke es gibt noch einen Gedanken den wir da mitnehmen sollten – einen sehr aktuellen Gedanken.

00:20:37: Ok welcher Gedanke ist das?

00:20:38: Stell dir mal vor!

00:20:40: Wenn so ein verzweifeltes, zerfallendes Regime bereits nineteenhundertfünfundvierzig mit wirklich rudimentären Mitteln und unter massiven Bombardement potenziell so einen nuklearen Sprengsatz tief unter der Erde bauen konnte.

00:20:54: Was bedeutet das dann für unsere heutige Welt?

00:20:59: Die Physik der Kernspaltung ist heute überall bekannt – jeder kann das nachlesen!

00:21:05: Die Materialien zirkulieren auf globalen Schwarzmärkten.

00:21:09: Das Jonas-Dahl zeigt uns sehr deutlich, man braucht keine riesigen sichtbaren Anlagen.

00:21:14: Wenn der politische Wille da ist findet die Zerstörung immer einen Weg im

00:21:18: Verborgenen.".

00:21:32: Für dich, der uns heute zugehört hat, bewahr dir unbedingt diese kritische Perspektive.

00:21:36: Auch wenn das offizielle Schild an der Wand eine einfache Antwort verspricht!

00:21:40: Vielen Dank, dass du uns auf dieser intensiven Reise ins Jonas-Dahl begleitet hast – wir hören uns beim nächsten Mal.

00:21:46: Mach's gut!

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